Klare wirtschaftspolitische Leitlinien für die USA gefordert

Morgan Stanley befürchtet Rückgang des US-BIP um 30% und 12,8% Arbeitslosigkeit

Die US-Investmentbank Morgan Stanley erwartet für die USA einen Rückgang des BIP um 30%. Für das zweite Quartal wird eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 12,8 Prozent erwartet.

Es droht ein massiver wirtschaftlicher Einbruch, wie ihn die USA seit langem nicht mehr gesehen haben. Wie »Bloomberg« berichtete, erwartet die US-Investmentbank Morgan Stanley für die USA einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 30%. Für das zweite Quartal wird eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 12,8 Prozent erwartet. Auch der Konsum würde um fast einem Drittel einbrechen. Das wäre der größte wirtschaftliche Einbruch seit mehr als einem halben Jahrhundert.

Andere Banken und die FED kommen zwar zu anderen Zahlen und Prognosen, doch dass es zu einem massiven Einbruch kommt, bezweifelt in der US-Wirtschaft wohl niemand mehr. Die Frage lautet vielmehr: Wie schnell und wie tief wird man fallen?

Damit die Banken und Unternehmen der Lage Herr werden können und Anleger Orientierung finden, werden die Forderungen nach einheitlichen Leitlinien laut. Die USA brauchen jetzt einen klaren Kurs, damit die Wirtschaft und Finanzwelt die weiteren Planungen daran ausrichten kann.

Sven von Storch

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