Kleine Reaktoren, die mit geschmolzenen Fluorid-Salzen gekühlt werden

Microsoft und Google setzen auf moderne Kernkraft

Während sich Ampel-Deutschland aus der Kernkraft verabschiedet hat, werden in vielen anderen Ländern die Kernkraftkapazitäten ausgebaut. Auch Big-Tech-Unternehmen wie Microsoft und Google setzen auf Atomenergie.

Die Big-Tech-Giganten Microsoft und Alphabet (Google) wollen den Stromdurst ihrer immerzu anwachsenden Rechenzentren und Datenzentralen künftig mit Kernkraft decken. Dazu sollen neuartige Mini-Reaktoren zum Einsatz kommen, die mit geschmolzenen Fluorid-Salzen statt mit Wasser gekühlt werden. Test-Reaktoren dazu gibt es bereits im US-Bundestaat Tennesse.

Deutschland hat sich aus dem technologischen Rennen um die besten, modernsten und effizientesten Kernkraftwerke ohne Not verabschiedet, obwohl es zu den technologischen Kernkraft-Marktführern gezählt wurde. Aber Technologie-Offenheit ist nun einmal keine Stärke der deutschen Grünen. Und die CDU unter Angela Merkel war auch nicht technologieoffen.

In vielen Ländern sieht es anders aus: Von Skandinavien bis China setzt die Welt auf moderne Kernkraft, auch um den CO2-Ausstoß zu verringern und von den Importen fossiler Energieträger unabhängiger zu werden.

Auch in den USA wird die Atomenergie weiter ausgebaut. Wie in China, will man in den USA auf einen breiten Energiemix setzen.

Sven von Storch

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