Ein weiteres Zeichen der Krise und schwachen Konjunktur

Mediamarkt und Saturn leiden unter hohen Verlusten

Merkel-Deutschland in der Krise: Immer neue Zeichen deuten auf die schwache Konjunktur. Jetzt trifft es auch die großen Handelsgiganten Mediamarkt und Saturn. Die Aktienkurse fallen, es wird Arbeitsplatzabbau befürchtet.

Mediamarkt und Saturn gehören beide zum Mutterkonzern Ceconomy. Dieser Konzern muss umstrukturieren, um auf die Herausforderungen des Marktes zu reagieren. Hohe Verluste und ein Fall der Aktienkurse sind die Folge [siehe Bericht »Focus-Online«]. Trotz großer Rabatt-Aktionen und massiver Werbung sank der Umsatz. Auch der Online-Handel kommt kaum in Schwung. Nun wird über Arbeitsplatzabbau nachgedacht.

Diese Nachricht wäre allein kein Drama, wenn sie nicht im Kontext einer allgemeinen Konjunkturflaute in Deutschland stünde. Denn es sind ja nicht Mediamarkt und Saturn allein, die gerade umbauen und Arbeitsplätze abbauen müssen. Es sind auch Giganten wie Siemens, Thyssen-Krupp, BWM, Daimler, Volkswagen, die Deutsche Bank und viele andere Konzerne betroffen. Hinzu kommen die allgemein schlechten Konjunkturdaten für Deutschland, der Rückgang der Exporte, das niedrige Wachstum des Bruttoinlandproduktes und die Niedrigzinspolitik der EZB. Es rumort in Deutschland und Europa. Viele Symptome deuten darauf hin, dass etwas mit unserer Wirtschaft nicht mehr stimmt.

 

 

Sven von Storch

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