Laut Bundeswirtschaftsministerium sind nun rund 6,56 Milliarden Euro Steuergeld für die Anschaffung der LNG-Anlagen (Liquefied natural gas) verplant. Zuvor war von 2,94 Milliarden die Rede gewesen [siehe Bericht »n-tv«].
Die Errichtung und Unterhaltung der LNG-Anlagen, um teures Flüssiggas aus Katar und den USA und anderen Ländern zu importieren, erfordert eine komplett neue Infrastruktur hinsichtlich Speicherung und Verteilung. Terminals sollen in Wilhelmshaven und in Brunsbüttel entstehen. Das kostet alles sehr viel mehr Geld, als ursprünglich vorgesehen.
Es gibt noch ein weiteres Problem: Robert Habeck hat Deutschland durch seine Ankündigungen, so schnell wie möglich günstiges russisches Erdgas durch teures LNG aus Übersee zu ersetzen, das Land erpressbar gemacht. Jeder weiß, dass Deutschland nun darauf angewiesen ist. Die Preise können nun von den Anbietern diktiert werden.


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