AfD prangert unzureichende Energiepolitik der Ampel-Regierung an

LNG-Deal mit Katar ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein

»Der LNG-Deal mit Katar kommt reichlich spät, und er ist auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Zwei Millionen Tonnen pro Jahr decken nicht mal ein Dreißigstel unseres jährlichen Bedarfs. Und das auch erst ab 2026.«

Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm, kritisiert den LNG-Deal mit Katar als sehr spät und nicht ausreichend:

»Lang hat’s gedauert. Der LNG-Deal mit Katar kommt reichlich spät, und er ist auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Zwei Millionen Tonnen pro Jahr decken nicht mal ein Dreißigstel unseres jährlichen Bedarfs. Und das auch erst ab 2026.

Jetzt rächt sich, dass sich Wirtschaftsminister Habeck wegen seiner grünen Energiewende zuerst längerfristigen Vertragslaufzeiten verweigerte. Andere Länder wie China oder Italien haben sich in der Zwischenzeit große Liefermengen aus Katar gesichert, während Habeck trotz seines Buckelns vor den Scheichs sehr lange mit leeren Händen dastand.

Es ist daher auch nicht überraschend, dass sich alle Beteiligten über den vereinbarten Preis ausschweigen. Katar wird sich den Handel nicht nur sehr gut bezahlen lassen, sondern Habeck und den Rest der Bundesregierung bei der nächsten Gelegenheit, wenn es um Menschenrechte und eine wertegeleitete Außenpolitik geht, spüren lassen, wer am längeren Hebel sitzt.

Da der Gasverbrauch Deutschlands bis auf weiteres nicht allein durch LNG-Lieferungen abgedeckt werden kann, fordert die AfD-Bundestagsfraktion die Inbetriebnahme der noch intakten B-Röhre von Nord Stream 2. Nur so kann die Versorgungssicherheit gewährleistet und können die Gasspeicher auch im kommenden Frühjahr wieder gefüllt werden.«

Sven von Storch

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