Das Leben wird teurer: Wie vorausgesagt, hat die Inflation im November die Fünf-Prozent-Marke genommen [siehe Bericht »Frankfurter Allgemeine Zeitung«]. Sie liegt aktuell bei 5,2 Prozent. Viele Bürger müssen nun den Gürtel enger schnallen und beim Einkauf sparen.
Ob bei den Weihnachtseinkäufen, im Supermarkt, an der Tankstelle oder in der Drogerie: Überall sind die Preissteigerungen zu spüren. Hinzu kommen die steigenden Mieten, die wachsenden Strompreise und die Preissteigerungen bei den Heizkosten. Für viele Bürger wird am Ende des Monats weniger im Portemonnaie übrig bleiben.
Bei der Energie sind die Preissteigerungen besonders deutlich. Nach Presseberichten sind in Rheinland-Pfalz beispielsweise die Preise für Mineralölprodukte wie Heizöl und Benzin um 51,9 Prozent gestiegen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) versucht derweil zu beruhigen. Das Schlimmste sei bald überstanden, heißt es. Im kommenden Jahr werde sie zurückgehen. Doch so genau kann sie das gar nicht vorhersagen, weil die weltpolitische und weltwirtschaftliche Lage so unübersichtlich und unvorhersehbar ist wie lange nicht mehr. Und die Schuldenberge der Staaten werden nicht kleiner.


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