Es fehlen zunehmend Wohnungen in Deutschland

Krise in der Bau-Branche wohl größer als gedacht

Die Ampel-Regierung hatte versprochen, rund 400.000 Wohnungen pro Jahr bauen zu lassen, um der Wohnungsnot Herr zu werden. Doch es werden wohl nur 150.000 pro Jahr.

Wie »n-tv« berichtet, sieht es nach einem Experten-Gutachten der sogenannten »Bauweisen« düster aus in der deutschen Bau- und Immobilienbranche. In ihrem Frühjahrsgutachten heißt es: »Die Krise ist tiefer, als die Baufertigstellungs- und Baugenehmigungszahlen bislang zeigen«.

Die angestrebte Zahl von 400.000 neu gebauten Wohnungen und Häuser pro Jahr werden man in Deutschland nicht erreichen. Die Genehmingungszahlen sind eingebrochen. Und angesichts der Bauzeiten werde man wohl nur mit 150.000 fertiggestellten Wohnungen und Häuser pro Jahr rechnen können.

Ein großes Problem sei, dass sich angesichts des aktuellen Niveaus von Zinsen, Baulandpreisen, Baukosten und Mieten der Neubau von Wohnungen nicht rechne.

In Deutschland würden in diesem Jahr rund 600.000 Wohnungen fehlen. Bis 2027 könnte sich diese Zahl auf 830.000 erhöhen.

Für viele Bürger wird die Suche nach einer neuen Wohnung schon jetzt zur Tortour. Junge Menschen, die noch bei ihren Eltern leben, müssen ihren Traum von der eigenen Wohnung oder gar Familiengründung in die Zukunft verschieben.

Sven von Storch

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