Umstellung auf E-Mobilität fordert viele Arbeitsplätze

Krise in der Autoindustrie_ Arbeitnehmer sind die großen Verlierer

Die deutsche Autoindustrie stellt sich auf die E-Mobilität ein. Das verursacht enorme Kosten und Risiken. Vor allen Dingen wird der Umstieg viele Arbeitsplätze kosten. Die Autoproduktion in Deutschland hat bereits den tiefsten Stand seit 22 Jahren erreicht.

Der Umstieg der deutschen Autokonzerne wird viele Verlierer produzieren. Vor allen Dingen wird es die Arbeitnehmer treffen. Denn die neuen Elektroantriebe haben sehr viel weniger Komponenten als Verbrennungsmotoren. Viele Jobs fallen dadurch weg. Anderseits müssen viele Fachkräfte umgeschult werden.

Wie »Focus-Online« berichtete, kam eine Analyse des »Center of Automotive Research (CAR)« an der Universität Duisburg-Essen zu der Einschätzung, dass allein in Deutschland bis 2030 über 230.000 Stellen bei den Autoherstellern und ihren Zulieferern wegfallen könnten. Die Autoproduktion sinkt bereits. Sie hat den tiefsten Stand seit 22 Jahren erreicht.

Die Folgen: Audi will bis 2025 in Deutschland 9500 Stellen abbauen. Aber nur 2000 Arbeitsplätze sollen in der E-Mobilität neu entstehen. Bei Daimler werden in den nächsten drei Jahren mindestens 10.000 Stellen abgebaut. Auch bei den Zulieferern sieht es finster aus. Bosch und Continental müssen viele Stellen abbauen.

Dabei ist bei all dem Aktionismus noch gar nicht sicher, ob Deutschland in naher Zukunft überhaupt eine ausreichende Infrastruktur für so viele E-Autos bereitstellen kann. Auch mit der notwendigen Digitalisierung der Fahrzeuge und der nötigen Infrastruktur hängt Deutschland hinter China und den USA hinterher.

Sven von Storch

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