Der prominente deutsche Autozulieferer Continental ist in die roten Zahlen gerutscht. Schuld sind Abschreibungen in Milliardenhöhe [siehe Berichte »Focus«, »n-tv«]. Für das dritte Quartal muss das DAX-Unternehmen aus Hannover rund 2,5 Milliarden Euro an Wertminderungen verbuchen.
Die deutsche Automobilindustrie und die Automobilzulieferer bekommen die weltweite Flaute auf dem Automobilmarkt zu spüren. Sprecher von Continental erklärten, dass man in den nächsten fünf Jahren mit keiner nennenswerten Verbesserung der Lage rechnen werde, was den Autoabsatzmarkt betrifft.
Vor ein paar Wochen war bereits angekündigt worden, dass Continental in den nächsten Jahren weltweit rund 20.000 Stellen streichen muss, davon rund 7.000 in Deutschland [siehe Berichte »Freie Welt«].
Dessen ungeachtet setzten Organisationen wie »Fridays for Future« und »Extinction Rebellion« ihre Anti-Auto-Aktionen fort. Auch die Grünen propagieren die Abkehr vom Auto. Damit wird der deutschen Wirtschaft das Rückgrat herausgerissen. Da auch der Maschinenbau in der Sackgasse steckt, außerdem zuvor bereits die Stahlindustrie und der Kohlebergbau in den Niedergang getrieben wurden, ist mit einer fortschreitenden De-Industrialisierung Deutschlands zu rechnen. Einher folgt mit hoher Wahrscheinlichkeit ein wirtschaftlicher Niedergang.


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