Die Chef-Ökonomin der OECD, Laurence Boone, spricht eine klare Prognose aus: Die Konjunkturflaute werden anhalten und besonders Deutschland treffen [siehe Bericht »Handelsblatt«].
Sie stellte klar, dass es wohl kein zeitlich begrenzter Abschwung sei, sondern es sich um einen nachhaltigen Prozess handele. Auf Deutschland kommen also schwere Zeiten zu. Das Land habe einen großen strukturellen Reformbedarf. Auch der Investitionsbedarf sei enorm. Hier tun sich wohl langjährige Investitionsversäumnisse auf. Davon betroffen ist auch der digitale Bereich, in dem Deutschland international hinterherhinkt. Auch im Bildungssektor müsse investiert und nachgebessert werden.
Auch das Leiden von Deutschlands Schlüsselbranche, der Automobilindustrie, wirke sich negativ auf die Gesamtkonjunktur des Landes aus.


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