Was steckt dahinter?

Kommunistische Partei Chinas dreht der eigenen Industrie den Strom ab

Die Regierung der Volksrepublik China zwingt ihre eigene Industrie zum Stromsparen. Allein in diesem Jahr soll der Stromverbrauch um 3% sinken. Als Grund wird der Klimawandel vorgegeben. Doch es steckt wohl etwas anderes dahinter.

Wie die »n-tv« und »Tagesschau.de« berichteten, wird in vielen Landesteilen Chinas der Stromverbrauch reduziert. Teilweise wird spontan der Strom abgestellt. Gerade für die Industrie ist das Problem, weil dann die Produktion heruntergefahren werden muss. Mittlerweile sehen Experten sogar Chinas Wirtschaftswachstum in Gefahr. Die Produktionsketten sind unterbrochen. Dies könnte sich auch weltweit auf Produktion und Handel auswirken. Betroffen sind vor allem die Chemiebranche und Schwerindustrie.

Als Grund wird die Einhaltung von Klimazielen genannt. Doch ein andere Grund scheint gewichtiger zu sein: Es gibt Engpässe in der Kohlestromproduktion. Denn die Förderung von Steinkohle und Braunkohle ist rückläufig. Die Importe von Kohle aus Australien sind wegen der angespannten politischen und diplomatischen Beziehungen und wechselseitigen Handelsbeschränkungen zurückgegangen.

Sven von Storch

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