Der Energiemarkt steht unter enormen Druck wie schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr. Die Strompreise klettern an, sind so hoch wie nie, Gaspreise ebenso. Auf die Verbraucher und die Wirtschaft kommen harte Zeiten zu.
Die Energiekrise trifft ganz Europa. Der »Merkur« berichtet: »In seiner aktuellen Gasmarktübersicht sieht Goldman Sachs unter Verweis auf niedrige Speichervorräte, einem spärlich fließenden Nachschub und einer steigenden Nachfrage die Gefahr von großflächigen Stromausfällen im kommenden Winter, sollte dieser so kalt werden und lange dauern wie im vergangenen Jahr. Regierungen könnten demnach gezwungen sein, einzelne Industriezweige zu schließen.«
Auch der Preis für CO2-Zertifikate habe sich in den vergangenen 24 Monaten mehr als verdoppelt, berichtet die »WirtschaftsWoche«. Im »Nordkurier« wird gewarnt, dass die derzeitigen Preise nur einen Vorgeschmack dessen seien, was noch komme.
»BrokerTest« berichtet: »Die Gasspeicher in Europa sind derzeit nur zu 74% ausgelastet, während der 5-Jahres-Durchschnitt bei 89% liegt. Nach Angaben der EIA könnte es in einigen Gebieten zu Engpässen bei der Versorgung mit Rohstoffen kommen, wenn der kommende Winter hart wird.«
In Großbritannien ist die Not durch die Energiekrise bereits groß. Dort sind die Vorräte erschöpft. Die Nachfrage steigt. Es gibt Panikkäufe an den Tankstellen. Die Nachfrage nach Benzin sei bis zu 500 Prozent höher als normal, berichtet die BBC. Es gibt schon unschöne Szenen und Gewalt an Tankstellen.
Auch in China kommt es zum Strom- und Energiemangel. Dort wird sogar phasenweise der Industrie der Strom abgestellt.
Angesichts dieser Entwicklungen wird es hart für die Klimahüpfer von »Fridays for Future« und die Grünen, ihre Forderungen nach höheren CO2-Bepreisungen durchzusetzen.


Add new comment