Die Corona-Maßnahmen, die das öffentliche und wirtschaftliche Leben zeitweise lahmlegten und auch jetzt noch für Einschränkungen sorgen, haben viele Unternehmen in die Krise gestürzt. Wie eine Umfrage des Ifo-Instituts feststellen, sehen sich mindestens 21 Prozent der Unternehmen in ihrer Existenz bedroht, das etwa jedes fünfte Unternehmen [siehe Bericht »n-tv«].
Die Werte sehen für unter die unterschiedlichen Branchen und Sektoren unterschiedlich aus. In der Industrie sind es rund 17 Prozent der Firmen. Besonders betroffen ist der Dienstleistungssektor. Im Handel sehen 18 Prozent der Firmen ihre Existenz gefährdet. Besonders brisant ist die Lage für Reisebüros und Reiseveranstalter: Hier sind 85 Prozent in einer Notlage. Aber auch bei den Hotels (67 Prozent) und Gaststätten (67 Prozent) sieht es finster aus. Auch die Schifffahrt ist massiv betroffen. Mindestens 50 Prozent der Redereien sehen ihre Lage äußert schlecht.
Derweil warnt der Ifo-Forscher Stefan Sauer: »In den kommenden Monaten könnte sich eine Insolvenzwelle anbahnen.«
Problematisch ist auch die internationale Verflechtung der einzelnen Wirtschaftszweige. In vielen anderen Staaten Europas und in den USA sieht es ähnlich schlecht aus, so dass der Import- und Export leidet und der weltweite Tourismus regelrecht zusammengebrochen ist.


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