Deindustrialisierung Deutschlands schreitet voran

Jede zweite deutsche Firma in der Automobilindustrie plant Stellenabbau

In den Autokonzernen und in der Zuliefererindustrie plant ungefähr jedes zweite Unternehmen einen Stellenabbau. Viele Arbeitsplätze werden nach Asien verlagert.

Es geht weiter abwärts mit Deutschland als Industrie- und Wirtschaftsstandort. In der Automobilindustrie und der Zuliefererindustrie plant jedes zweite Unternehmen Stellenabbau oder Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland [siehe Bericht »n-tv«].

59 Prozent der befragten deutschen Unternehmen erklärten, dass sie in den nächsten fünf Jahren die Zahl der Arbeitsstellen reduzieren werden. In Westeuropa insgesamt sind es 53 Prozent.

Neue Jobs werden dagegen in Asien geschaffen. Hier zeigt sich die Verlagerung des industriellen Schwerpunktes von West nach Ost, besonders nach Osteuropa, Indien und China.

Wenn irgendwann (wie schon in der Corona-Zeit) der Handel zusammenbricht, werden die Länder, deren Industrie abgewandert ist, in die Röhre gucken. China wird fast alles selber herstellen können.

Sven von Storch

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