Immer weniger Investitionen in Deutschland

IW-Studie warnt vor voranschreitender Deindustrialisierung

Ausländische Firmen meiden Investitionen in Deutschland. Deutsche Firmen investieren ebenfalls lieber ins Ausland. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) sieht in einer Studie eine voranschreitende Deindustrialisierung Deutschlands.

Wie oft muss noch das Menetekel an die Wand geschrieben werden? Wie viele Manager, CEOs, Unternehmer, Wirtschaftsexperten und Wirtschaftsinstitute müssen noch warnen? Wann kommt endlich das Umdenken?

Nun hat eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) den Trend erneut bestätigt: Es wird weniger in Deutschland investiert [siehe Bericht »n-tv«]. Deutsche Unternehmer investieren lieber im Ausland. Und ausländische Investoren meiden Deutschland. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist nicht mehr attraktiv. Das IW sieht ein Voranschreiten der Deindustrialisierung Deutschlands:

»Die wiederholt hohen Netto-Abflüsse deuten darauf hin, dass es sich nicht um Ausnahmeerscheinungen, sondern um erste Symptome einer Deindustrialisierung handelt.«

Ein IW-Ökonom fasst zusammen: »Die Politik macht es für Unternehmen alles andere als attraktiv, in Deutschland zu investieren.« 

Sven von Storch

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