Sorgenstimmung in Deutschland

Inflation und Energiekosten sorgen für beispiellosen Stimmungseinbruch in der Bevölkerung

Lebensmittel und Energie werden immer teurer, 51 Prozent der 30- bis 59-Jährigen blicken einer Umfrage zufolge mit großen Befürchtungen in die Zukunft. Das ist der schlechteste Wert seit 9 Jahren.

Eine in Berlin veröffentlichte Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ergab einen beispiellosen Stimmungsabfall in der Bevölkerung, der auf die Inflation und die Energiepreise zurückzuführen ist.

Demnach sehen 51 Prozent der 30- bis 59-Jährigen mit großen Befürchtungen in die Zukunft. Das ist der schlechteste Wert seit 9 Jahren. Außerdem gaben 38 Prozent der Befragten an, dass es ihnen heute schlechter geht als vor fünf Jahren [siehe Bericht »n-tv«].

83 Prozent der Befragten sehen den Staat in der Pflicht, die Auswirkungen von Inflation und Energieknappheit abzumildern. Doch viele Bürger sind skeptisch, ob die beschlossenen Maßnahmen zur Bewältigung der Krise geeignet seien. Das Vertrauen scheint also zu schrumpfen.

Sven von Storch

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