Teurer, teurer, teurer: Und die Ampel-Regierung guckt zu!

Inflation in Deutschland jetzt bei fast 8%

Die Ampel-Koalition, die EU-Kommission und vor allem die EZB kriegen die Lage nicht in den Griff. Die Inflation schmälert die Kaufkraft der Bürger erheblich. Jetzt, Ende Mai, liegt sie bei 7,9% mit aufsteigender Tendenz.

Das Ersparte wird weniger, die Kaufkraft sinkt, die Löhne reichen nicht mehr aus, Benzin wird unbezahlbar, die Heizkostenabrechnung sorgt für Schockmomente, die Stromrechnung führt zu schlaflosen Nächten, Restaurant-Besuche werden Luxus: Es geht bergab. Wir spüren es bei jedem Blick auf unser Konto, in unser Portemonnaie und bei jedem Öffnen eines Briefumschlages mit einer Rechnung drinnen.

Die EZB bleibt dennoch gelassen, die Ampel-Regierung plant weiter Russland-Sanktionen auf unsere Kosten, die Energiewende wird eiskalt durchgezogen, die Steuern werden angezogen, die GEZ-Zwangsgebühr soll auch bald erhöht werden und die Bundeswehr soll mehr Geld bekommen.

Und jetzt? Jetzt steigt nach Presseberichten die Inflation — angeblich »unerwartet stark« — auf 7,9 Prozent  [siehe Bericht »n-tv«]. Ökonomen sollen dagegen nur mit 7,6 Prozent gerechnet haben.

Finanzminister Christian Lindner (FDP) hat jetzt versprochen, dem Kampf gegen die Inflation höchste Priorität einzuräumen. — Herr Minister, wir nehmen Sie beim Wort!

AfD prangert an: Inflation macht die Bürger arm

Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag Alice Weidel kommentiert die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Inflationsentwicklung in Deutschland:

»Inflation macht die Bürger arm. Laut Destatis sind die Reallöhne im ersten Vierteljahr um 1,8 Prozent gesunken. Das ist erst der Anfang der Spirale; die Steigerung der Verbraucherpreise bleibt dauerhaft auf hohem Niveau, zumal die Entwicklung bei den Import- und Erzeugerpreisen noch dramatischer aussieht. Für viele Bürger, Familien und Normalverdiener heißt das: Sie können ihre laufenden Ausgaben nicht mehr bezahlen und wissen nicht, wie sie noch über die Runden kommen sollen.

Vor diesem Hintergrund ist es ein Hohn, wenn die Bundesregierung die Bürger zur Entlastung mit Strohfeuer-Einmalzahlungen und bürokratischen befristeten Zuschüssen abspeisen will, die sie als Steuerzahler auch noch selbst finanzieren müssen. Entlastung heißt, den Bürgern mehr vom eigenen Geld in der Tasche lassen.

Der schnellste Weg ist eine deutliche Senkung der Mehrwertsteuer, wie sie nicht nur die AfD-Fraktion seit Jahren fordert, sondern inzwischen auch der Bund der Steuerzahler. Dazu müssen die CO2-Abgabe und weitere ideologische Lenkungssteuern gestrichen werden. Niemand kann behaupten, dafür wären keine Spielräume da, wenn diese Regierung gleichzeitig alle möglichen Milliardenhilfen in alle Welt verteilen kann.«

Der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, René Springer, teilt dazu mit:

»Die Inflation frisst die Lohnerhöhungen der deutschen Arbeitnehmer komplett auf. Vom nominellen 4-Prozent-Plus bei den Löhnen bleibt nach Abzug der Inflation ein sattes reales Minus von 1,8 Prozent übrig. Dabei sind diese Daten noch geschönt, denn im Mai lag die Inflation bei 7,9 Prozent und nicht bei den durchschnittlichen 5,8 Prozent des ersten Quartals.

Besonders bitter ist, dass gleichzeitig die Preise für Lebensmittel stark anziehen. Experten befürchten eine Preissteigerung von über 10 Prozent für das Jahr 2022, sodass der reale Kaufkraftverlust der Menschen bei Gütern des täglichen Lebens noch wesentlich stärker ausfällt als die offiziellen Zahlen erahnen lassen.

Die Bundesregierung ist hier gefordert, umgehend zu handeln und sich nicht hinter Ausreden wie dem Ukraine-Krieg oder der chinesischen Lockdown-Politik zu verstecken. Die Kaufkraftverluste der Bevölkerung sind nämlich zu guten Teilen hausgemacht. Außerdem sind die bisherigen Entlastungsmaßnahmen nicht im Ansatz geeignet, insbesondere die Arbeitnehmer zu entlasten. Die Bundesregierung lässt die Betroffenen geradewegs ins offene Messer laufen.

Die AfD-Fraktion im Bundestag fordert das sofortige Ende der kalten Progression und die vorübergehende Aussetzung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Zudem muss der steuerliche Grundfreibetrag auf 12.600 Euro erhöht und die Regelsätze für Grundsicherungsbezieher regelmäßig an die Inflation angepasst werden.«


 

 

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.