Nicht nur in den USA: Auch in Deutschland ist die Inflation zu spüren. Wie »Tagesschau.de« berichtete, erlebt der Großhandel die größte Preissteigerung seit 1981. Nach Angaben des Statistisches Bundesamts, legten die Großhandelspreise um 10,7 Prozent gegenüber Juni 2020 zu. Eine höhere Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat habe es zuletzt im Oktober 1981 gegeben, heißt es. Damals litt die Weltwirtschaft an den Folgen der zweiten Ölkrise.
Großhändler wie KiK und Rossmann warnen vor Mega-Preissteigerungen, berichtete »MSN News«. Zu den Aufstauungen durch die Corona-Maßnahmen sowie der Schuldenkrise und Finanzpolitik kommen noch die Folgen des Containerstaus im Roten Meer und vor der Küste Chinas. Viele Faktoren summieren sich.
Das Bundeswirtschaftsministerium erwartet eine Steigerung der (Gesamt-)Inflationsrate von drei Prozent, berichtet »t-online«. Ob es dabei bleibt oder ob sich die Inflation beschleunigt, wie andere vermuten, wird sich noch zeigen.
Neben den rasant steigenden Preisen im Einzelhandel und Großhandel kommen noch viele andere Bereiche, in denen die Menschen tiefer in die Tasche greifen müssen. Urlaub ist nach der Corona-Krise im Durchschnitt dreimal so teuer wie vor der Krise, berichtete die »Bild-Zeitung«. Außerdem gibt es rekordverdächtige Preissteigerungen beim Wohneigentum.
Für viele Bürger bedeuten all diese Entwicklungen, dass sie in den nächsten Monaten und vielleicht auch Jahren ihre Gürtel enger schnallen und ihren Lebensstandard herunterfahren müssen.


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