»Große Verzweiflung« und »existenzielle Bedrohungen« in der Wirtschaft

Industrie und Mittelstand fordern Ende der Corona-Auflagen

Mittelstand an Merkel-Regierung: »Beenden Sie die einseitige Fixierung auf eine rein virologische Sichtweise und damit das gefährliche Spiel mit den Zukunftschancen unseres Landes!«

Es war sogar das Top-Thema der »Tagesschau«. Die Wirtschaft verliert die Geduld und fordert ein absehbares Ende der Corona-Maßnahmen. Vertreter der Industrie und des Mittelstandes wollen, dass die Auflagen möglichst bald gelockert oder ganz zurückgenommen werden. Der »Bundesverband der Deutschen Industrie« (BDI) fordert einen klaren Fahrplan, an dem man sich orientieren kann, damit das öffentliche und wirtschaftliche Leben wieder in Gang kommt.

Der Mittelstand fordert das Gleiche. Die Beschränkungen sollten noch im Mai beendet werden. Millionen Deutsche seien in Kurzarbeit, eine Rezession stehe bevor. Der »Bundesverband mittelständische Wirtschaft« (BVMW) fordert in einem »offenen Brief« [pdf] die Politik zum Handeln auf, »bevor es zu spät ist«. Demnach fordern mittlerweile 80 Prozent der Verbandsmitglieder ein Ende des Lockdowns.

In dem offenen Brief stehen mahnende und klare Worte:

»Aus diesen Zahlen spricht nicht zuletzt die große Verzweiflung [...] angesichts existenzieller Bedrohungen für das Lebenswerk [...]«

Der Verband fordert die Regierung auf:

»Beenden Sie die einseitige Fixierung auf eine rein virologische Sichtweise und damit das gefährliche Spiel mit den Zukunftschancen unseres Landes!«

Sven von Storch

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