Wie »n-tv« berichtete, hat im Verlauf des Jahres 2023 die Zahl der Unternehmenspleiten wieder zugenommen. Viele Unternehmen sind bereits seit den Corona-Lockdowns geschwächt. Anschließend kamen die Inflation, die Energiekrise und die Rezession hinzu. Die überbordende Bürokratie erledigt den Rest. Viele Firmenbesitzer können die Menge an Herausforderungen nicht mehr stemmen. Besonders die Baubranche sei betroffen.
Für 2024 werde mit einem weiteren Anstieg der Firmenpleiten gerechnet, heißt es laut Auskunft der Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Ein Pleite-Tsunami werde aber noch nicht erwartet. Doch wird mit erhöhten Zahlen von Insolvenzen für die nächsten Jahre gerechnet.
Was soll man davon halten? Es wirkt wie ein langsames Absterben des Industrie- und Wirtschaftsstandortes Deutschland; zu langsam, um Panik zu verursachen oder Druck für eine entscheidende Wende herbeizuführen, aber stetig genug, um Deutschlands langfristig zugrunde zu schrumpfen. Es ist ein bisschen wie der Frosch im Kochtopf: Wenn man die Temperatur nur langsam erhöht, gerät er nicht in Panik. Am Ende ist er dennoch gekocht und tot. Ob Deutschland noch rechtzeitig aus dem Kochtopf herausspringt?


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