Auch kleinere Guthaben zunehmend betroffen

Immer mehr Banken drangsalieren die Sparer mit Strafzinsen

Immer mehr Kreditinstitute verlangen Strafzinsen für Erspartes. Dabei sollen auch immer mehr Klein- und Durchschnittssparer betroffen sein.

Als Bundesbürger hat man zurzeit wenig zu lachen: Erst hat Corona-Willkür die Wirtschaft an den Rand des Ruins geführt, die Inflation frisst die Ersparnisse und Rücklagen der Bürger auf, die Preissteigerungen machen den Verbrauchern zu schaffen, die Massenmigration nach Deutschland belastet die Kommunen und Landeshaushalte, die Energiekrise sorgt für Preisschocks an den Tankstellen, die Bürger fürchten sich vor ihren Nebenkosten, Stromrechnungen und Heizkostenabrechnungen — und nun geht es auch noch mit den Strafzinsen für Sparer weiter.

Wie »n-tv« berichtet, verlangen nach aktuelle Daten des Vergleichsportals Verivox (Stand 31. März 2022) inzwischen 449 von rund 1300 ausgewerteten Kreditinstituten Negativzinsen ab bestimmten Summen auf dem Tagesgeld- oder Girokonto. Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es nur 281.

Dabei sollen auch immer mehr Klein- und Durchschnittssparer betroffen sein, erklärte Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH. Die Krise der Negativzinsen betrifft also längst nicht nur die Reichen, sondern auch viele jener Menschen, die mit einem normalen Einkommen Geld als Sicherheit oder für die Altersvorsorge ansparen.

Sven von Storch

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