Wie »Apollo-News« berichte, verfügen viele der Auszubildenden in Deutschland nicht mehr über die erforderlichen Deutschkenntnisse. Dies geht aus der aktuellen Ausbildungsumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) hervor. Die Umfrage wurde am Mittwoch in Berlin vorgestellt.
Das jährliche Stimmungsbild basiert auf der Befragung mehrerer tausend Unternehmen aller Größen und Branchen, von Handwerksbetrieben bis zu Großunternehmen, und gilt als repräsentatives Abbild der Situation auf dem Ausbildungsmarkt.
Vielen Betrieben fällt es zunehmend schwer, passende Auszubildende zu finden. Neben der sinkenden Zahl an Bewerbungen bemängeln viele Unternehmen vor allem erhebliche Defizite in den sprachlichen und sozialen Kompetenzen der Bewerberinnen und Bewerber.
»Eine Herausforderung sind weiterhin die Schwächen vieler Bewerber bei entscheidenden Kompetenzen. Fast jeder zweite Betrieb berichtet von Defiziten im mündlichen und schriftlichen Ausdrucksvermögen«, erklärte Achim Dercks, stellvertretender DIHK-Hauptgeschäftsführer, gegenüber der Bild.
Da sich immer mehr junge Menschen für ein Studium anstelle einer beruflichen Ausbildung entscheiden, gehen besonders kleine und mittlere Unternehmen bei der Besetzung ihrer Ausbildungsplätze häufig leer aus.


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