Maduros sozialistisches Paradies wird zur Hölle

Hyperinflation, Tauschhandel und Wassermangel in Venezuela

Die Wirtschaft in Venezuela steht kurz vor dem Zusammenbruch. Die Inflation weitet sich zu Hyperinflation aus. Tauschhandel und Schwarzmarkt ersetzen die reguläre Wirtschaft. Wassermangel in den Städten und der Zusammenbruch der medizinischen Versorgung machen den Menschen zu schaffen.

Die Lage in Venezuela wird immer dramatischer. Die Währung verliert rasant an Wert. Der IWF ist alarmiert. Es werden Inflationsraten befürchtet, wie sie einst Deutschland in der Weimarer Republik erlebte. Es werden zum Jahresende Inflationsraten von einer Million Prozent erwartet.

Die linke Regierung unter Präsident Nicolas Maduro hat die Lage im Land nicht Griff. Aus Not greifen die Menschen vermehrt auf den Tauschhandel zurück und bezahlen zum Beispiel mit Eiern statt mit Geld. Der Schwarzmarkt blüht. Die Menschen suchen sich andere Wege, um über die Runden zu kommen.

Mancherorts ist die städtische Wasserversorgung zusammen gebrochen. Die »Daily Mail« berichtet über katastrophale Zustände in der 160.000-Einwohner-Stadt San Juan de los Morros. Dort herrscht so ein Wassermangel, dass es Wasser an manchen Ausgabestellen nur einmal im Monat gibt. Massive Probleme gibt es auch mit der Stromversorgung und mit der medizinischen Versorgung.

Die Regierung Venezuelas weist eigene Schuld am Zusammenbruch der Wirtschaft von sich und beschuldigt die USA, einen Wirtschaftskrieg angezettelt zu haben. Viele Experten sehen allerdings vielmehr jahrelange sozialistische Misswirtschaft und Korruption als Hauptgrund für die Krise.

Sven von Storch

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