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Der Mobilfunk- und Smartphone-Konzern Huawei ist reich, sehr reich. Er ist so reich, dass man auf seinem Campus einfach ganze europäische Stadtviertel nachbauen konnte. Heidelberg, Verona, Venedig, Oxford: Aus vielen europäischen Städten wurden die Stadtviertel einfach kopiert. Beim Heidelberg-Thema hat man sogar einfach das Schloss nachgebaut.
Der Campus von Huawei liegt in der Nähe der 13-Millionen-Einwohner-metropole Shenzhen. Sie ist das Mekka der Technologie und wird auch das »Silicon Valley von China« genannt. Die Stadt ist als Produktionsstätte für das Nahe Hongkong in den letzten 40 Jahren enorm gewachsen. Zum Vergleich: Um 1980 hatte sie gerade mal so viele Einwohner wie Karlsruhe. Nach UNO-Angaben ist Shenzhen die am schnellsten wachsende Stadt der Menschheitsgeschichte. Die Stadt wird auch sonst noch Geschichte schreiben: Nämlich als Ort, wo Europa technologisch überholt wird.
Während die Europäer noch blind dafür sind, zu erkennen, welche Konkurrenz ihnen dort wächst, hat US-Präsident Donald Trump die Gefahr längst erkannt. Weil Huawei mit seiner 5G-Technologie besonders leicht Spionage betreiben kann, hat Trump den Konzern auf eine schwarze Liste gesetzt. Aus diesem Grunde hat Google die Zusammenarbeit mit Huawei stoppen müssen.


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