Die weltweite Ölnachfrage stieg im Oktober auf 103,3 Mio. Barrel pro Tag. Hintergrund ist der Rekordverbrauch in den USA. Unterdessen sinkt die Gasspeicherung in Europa auf ein 7-Jahres-Tief.
Eine Umfrage der Anwaltskanzlei Haynes Boone LLC hat ergeben, dass sich die Banken darauf vorbereiten, dass die Ölpreise bis zur Mitte der neuen Amtszeit des gewählten Präsidenten Donald Trump auf unter 60 US-Dollar pro Barrel fallen [siehe Bericht »OilPrice.com«].
Die Umfrage unter 26 Bankern habe ergenem, dass man mit einer WTI-Preisenkung bis 2027 auf 58,62 US-Dollar pro Barrel rechnet. Das sind fast 20 US-Dollar unter dem Intraday-Preis von 76,22 US-Dollar am letzten Mittwoch um 12:00 Uhr ET.
Donald Trump erklärte, er werde die Schieferölproduzenten dazu drängen, ihre Produktion zu steigern.
Rohstoffanalysten von Standard Chartered haben jedoch vorhergesagt, dass sich die dramatische Verlangsamung des Wachstums der US-Ölproduktion, die wir im Jahr 2024 erlebt haben, in den nächsten zwei Jahren fortsetzen wird.
Den Experten zufolge kam es im vergangenen Jahr zu einer starken Verlangsamung des Nicht-OPEC-Angebotswachstums.
Laut Stanchart werden die Verlangsamung in den USA und eine lange Reihe von Rückgängen das Angebotswachstum außerhalb der OPEC in den nächsten Jahren deutlich unter 1 Million Barrel pro Tag halten.


Add new comment