Luxor ist eines der Highlights jeder Ägypten-Rundreise. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist das größte Freilichtmuseum der Welt. Vom gigantischen Karnak-Tempel über den Luxor-Temel und den Totentempeln bis zum Tal der Könige ist die Gegend von Luxor übersät mit monumentalen Bauwerken.
Seit dem 19. Jahrhundert zieht es Reisende nach Luxor. Die ganze Stadt ist auf den Tourismus eingestellt. Hotels, Restaurants, Souvenirshops, Kutscher mit ihren Pferdewagen, Schiffer, die die Reisegäste ans andere Nilufer bringen, und die vielen Reiseführer leben von den Reisegästen aus aller Welt. Luxor galt wegen der Deviseneinnahmen aus dem Tourismus als eine der wohlhabendsten und saubersten Orte Ägyptens.
Doch dieses Jahr sind die Straßen gespenstisch leer. Viele Restaurants und Souvernirshops sind geschlossen. Hotels schreiben rote Zahlen. Das Betteln auf der Straße hat zugenommen. Die Bewohner von Luxor sind verzeifelt. Ägyptens Weg in die Armut nimmt unvermindert seinen Lauf.
Diese gefährliche Entwicklung führt zu einer Zuspitzung der politischen Verhältnisse und Gegensätze im Lande - ein gefährlicher Nährboden für die Islamisten der Muslimbruderschaft.


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