Autokonzern muss sparen. Europageschäft soll umstrukturiert werden

Ford will in Europa massiv Arbeitsplätze streichen

Ford ist nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa ein wichtiger Arbeitgeber. Jetzt will der US-Autokonzern in Europa massiv Stellen abbauen. Man müsse sparen, heißt es, um strukturelle Kosten zu senken.

Während in China neue Autowerke gebaut werden (siehe Tesla), wird in Europa die Produktion reduziert. So auch beim US-Autobauer Ford [siehe Berichte »n-tv«, »t-online«]. Rund 54.000 Mitarbeiter hat Ford in Europa. Eines der Hauptwerke befindet sich in Köln-Niehl. Zwar wolle man hauptsächlich im Vertrieb sparen. Aber auch Werkschließungen seien nicht auszuschließen. Wie viele Jobs am Ende tatsächlich wegfallen, ist noch offen. Bereits 2014 wurde nach über 50 Jahren ein großes Werk in Belgien geschlossen.

Der Markt für Ford habe sich in Europa verschlechtert. Der sinkenden Absätze in Russland und der Türkei, der Brexit und mehrere andere Faktoren zwingen den Konzern zu diesen schritten, heißt es. Das Europageschäft soll vollkommen umstrukturiert werden.

Sven von Storch

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