Auch 2022 könnte die Inflation weiter gehen

EZB-Ratsmitglied warnt vor länger andauernder Inflation

Jetzt heißt es sogar aus dem Rat der Europäischen Zentralbank, dass die Inflation wohl länger andauern wird. Die Verbraucherpreise schießen nach oben.

Die Inflation sei nur eine vorübergehende Erscheinung: So wurden wir von den Regierenden beruhigt. Doch dem ist nicht so. Sie dauert an und sie steigt. Die Verbraucherpreise schießen nach oben.

Jetzt heißt es sogar aus dem Rat der Europäischen Zentralbank (EZB), dass die Inflation wohl länger andauern wird, und zwar mindestens bis weit ins Jahr 2022 [siehe Bericht »T-Online«].

Die durchschnittliche Teuerungsrate im Euro-Raum liegt derzeit bei 4,9 Prozent. In Deutschland erreichte die Inflation im November bereits 5,2 Prozent.

Auch die US-Notenbank Fed ist zur Einschätzung übergegangen, dass die Inflation kein kurzes Ereignis sei.

Stärkster Preistreiber war der Energiesektor mit einem Anstieg von 27,5 Prozent innerhalb eines Jahres. Auch die Rücknahme der temporären Mehrwertsteuersenkung in Deutschland hat ihre Auswirkungen auf die Endpreise für die Verbraucher. Als weitere Gründe werden Lieferengpässe sowie die Einführung der CO2-Abgabe Anfang 2021 genannt [siehe Bericht »Deutschlandfunk«].

Offiziell nicht genannt aber ein wichtiger Faktor sind weiterhin die gigantischen Schuldenmengen der EU und der US-Regierung. Hier wird auf Kosten der künftigen Generationen gewirtschaftet.

 

 

Sven von Storch

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