Um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise in den EU-Staaten abzufedern, hat die Europäische Zentralbank (EZB) die »Bazooka« herausgeholt, wie es Commerzbank-Chevolkswirt Jörg Krämer ausdrückte. Christine Lagarde hat ein Notfallprogramm für die Euro-Staaten im Wert von 750 Milliarden Euro angekündigt, das bis Ende 2020 laufen soll [siehe Bericht »manager-magazin«]. Es handelt sich vor allem um umfassende Anleihen-Ankäufe.
»Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln«, erklärte EZB-Präsidentin Christine Lagarde via Twitter. »Es gibt keine Grenzen für unser Engagement für den Euro.« Nun beginnt also wieder die Rettungspolitik für den Euro und werden allerlei Rettungspakete geschnürt. Viele Experten befürchten, dass die Coronavirus-Krise in ihrem Umfang größer werden könnte als die Bankenkrise von 2008. Denn diesmal greift die Krise direkt an der Realwirtschaft an und entzieht den globalen Liefer- und Produktionsketten den Boden.


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