Es scheint, als habe die Corona-Krise ein bereits vorhandenes riesiges Finanzloch sichtbar gemacht und zusätzlich erheblich vergrößert. Erst hatten Angela Merkel und Emmanuel Macron von rund 500 Milliarden Euro gesprochen. Dann setzte die EU noch einen drauf: Ursula von der Leyen sprach von 750 Milliarden Euro.
Doch auch das könnte nicht reichen. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach Vermutungen von Experten und Analysten ihren Einsatz für den Ankauf von Wertpapieren nochmals erhöhen [siehe Berichte »Berliner Zeitung« und »cash.ch« mit Bezug auf »Reuters«, »Financial Times«].
Es wird spekuliert, ob es sich um 200 oder gar 500 Milliarden Euro extra handeln könnte, die die EZB für den weiteren Ankauf von Vermögenswerten im Rahmen des PEPP (»Pandemic Emergency Purchase Program«) ausgeben werde. Die Gesamtsumme könnte also am Ende deutlich die Billion übersteigen. Es werden derzeit verschiedene Szenarien durchgespielt. Einzelne Mitglieder des EZB-Direktoriums haben bereits durchsickern lassen, dass schon in dieser Woche eine Ausweitung des Programms beschlossen werden könnte.


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