Wie das »Handelsblatt«, »n-tv« und »NDR« berichteten, überdenken immer mehr Unternehmer und Firmen ihre Investitionen in der Volksrepublik China. Die Haltung Chinas zu Taiwan und die damit verbundene Kriegsgefahr, die Position Chinas an der Seite Russlands, die Restriktionen und Verbote im Lande, Reisebeschränkungen, das Kopieren von Produkten, die Überwachung und die plötzlichen politische Wendungen, aber vor allen die willkürliche Corona-Politik mit ihren Lockdowns gehören zu den vielfältigen Gründen. Die Corona-Krise habe vorgeführt, wie die Handels-, Produktions- und Lieferketten unterbrochen sind.
So haben einer Umfrage der Europäischen Handelskammer zufolge rund 60 Prozent der Unternehmen angegeben, dass ihr Geschäft in China schwieriger geworden sei. So schlecht sei der Wert noch nie gewesen. Und fast ein Viertel der Unternehmen erwägt, ihre für China geplanten Investitionen in andere Länder zu verlagern.
Seit den Corona-Lockdowns ist ohnehin eine weltweite Tendenz zu beobachten, Handels-, Produktions- und Lieferketten wieder geographisch zu verkürzen, mehr vor Ort zu produzieren und weniger von globalen Netzen abhängig zu sein.


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