Irrsinn, irrsinniger, EU. Die Bürokratie in Brüssel beweist immer wieder, wie absurd der Regulierungs-Wahnsinn geworden ist. Jüngstes Beispiel: Kiwis!
Wie Focus-Online und die Münchener »tz« berichteten, hat ein Münchener Bio-Laden nun Probleme bekommen, seine leckeren und gesunden Kiwis zu verkaufen. Es handelt sich um Doppelkiwis, jeweils zwei zusammengewachsene Füchten. Sie werden Maus-Kiwis genannt.
Ein Kontrolleur der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft hatte in der Bio-Marktkette Vollcorner diese Maus-Kiwis entdeckt. Die bewusste Vermarktung dieser Frucht würde dem Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit entsprechen, hieß es dann. Denn Kiwis unterliegen der speziellen Vermarktungsnorm und seien daher nicht vermarktbar.
Bei Lebensmitteln wie Obst und Gemüse gibt die EU strikte Vermarktungsnormen vor. Ob diese Regeln im Alltag Sinn ergeben, scheint keine Rolle zu spielen. Das ist wie mit der normierten Krümmung der Gurken. Für Biobauern bedeuten solche Regeln, dass man einen Großteil der Ernte nicht vermarkten kann. Denn die Natur hält sich nicht an EU-Normen.


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