Die Realität in Bezug auf die Folgen der Corona-Maßnahmen ist nun auch bei der EU-Kommission angekommen. Wie »n-tv« und der »Tagesspiegel« berichteten, prognostiziert die EU-Kommission einen beispiellosen Wirtschaftseinbruch in der Euro-Zone. Die Corona-Krise habe große Teile der Wirtschaft lahmgelegt. Viele EU-Staaten werden in eine Rezession rutschen.
Die EU-Kommission schätzt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone dieses Jahr um insgesamt 7,75 Prozent schrumpfen könnte. Die weitere Aussicht bleibt trübe: Auch für das nächste Jahr sei keine vollständige Erholung in Sicht.
Laut EU-Prognose werde außerdem das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland 2020 um 6,5 Prozent einbrechen. Die Arbeitslosenquote werde auf 4,0 Prozent steigen. Im Jahr 2019 lag sie noch bei 3,2 Prozent.
Eine solche Wirtschaftskrise hat es in (West-)Europa seit dem Zweiten Weltkrieg und der Nachkriegszeit nicht mehr gegeben.
Auch die Bundesregierung hat vor einigen Tagen bestätigt, dass es seit dem Zweiten Weltkrieg keinen vergleichbaren Wirtschaftseinbruch in Europa gegeben habe.
Die USA rechnen mit einem Wirtschaftseinbruch von sogar 30 Prozent. Dies seit für Amerika die größte Wirtschaftskrise seit hundert Jahren.


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