Nach Aussagen des EON-Finanzchefs wird es wohl dauerhaft bei höheren Energie/Strom-Preisen bleiben, auch wenn man die horrenden Preissteigerungen der letzten 1-2 Jahre herunterdrückt. Doch das »niedrige« Preisniveau der Jahre vor der Corona-Krise und dem Ukraine-Krieg werde mittelfristig nicht mehr erreicht werden [siehe Bericht »n-tv«].
Sichere und nachhaltige Energie habe halt ihren Preis, erklärt der Konzern. Man werde aber vorhandene Spielräume für Preissenkungen nutzen. Die Energiepreise pro Kilowattstunde sind günstiger als im zweiten Halbjahr 2022, aber deutlich teurer als in den Jahren vor der Corona-Krise.
Günstige Energiepreise sind ein entscheidender Standortfaktor, den der Industriestandort Deutschland verliert. Da auch die Steuern und Abgaben hoch sind und die Bürokratie komplex, sei dies eine giftige Mischung, die zur Deindustrialisierung des Landes beitrage, erklären Experten.


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