Trotz aller staatlichen Rettungsmaßnahmen muss die größte und wichtigste deutsche Fluggesellschaft, die Lufthansa, bis zum Jahresende rund 29.000 Stellen streichen. Das ist insgesamt jede fünfte Stelle [siehe Berichte »Tagesschau«, »FAZ«].
Auch der langsam wieder ansteigende Flugbetrieb kann der Fluggesellschaft nicht mehr helfen. Ohne die Sparmaßnahmen kann die Lufthansa nicht überleben. Im nächsten Jahr kann sich das Drama fortsetzen: Dann könnten nämlich weitere 10.000 Stellen abgebaut werden, heißt es in den Presseberichten.
Auch sonst muss der Gürtel enger geschnallt werden: Die Tarifbeschäftigen verzichten zudem auf das Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Außerdem hat die Lufthansa zum Sommer ein langjähriges Abkommen über Zubringerdienste zu Condor-Langstreckenflügen gekündigt.
Das Corona-Jahr wird den Mitarbeitern noch lange in Erinnerung bleiben. Es wird viele Jahre brauchen, bis die Fluggesellschaft sich von dieser Krise wieder erholt hat.


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