Das Buch »Die Geldapokalypse: Der Kollaps des internationalen Geldsystems« (Original-Titel: »The Death of Money: The Coming Collapse of the International Monetary System«) des bekannten US-Amerikanischen Autors, Juristen und Investment Bankers James Rickards beschreibt das Szenario vom Untergang des US-Dollars als Weltleitwährung und den drohenden Kollaps des internationalen Währungssystems.
In den letzten hundert Jahren ist das internationale Geldsystem schon drei Mal in sich zusammengebrochen, jeweils mit drastischen Folgen wie Krieg, Unruhen und massivem Schaden an der Weltwirtschaft. Doch der nächste Kollaps wird in der Menschheitsgeschichte seinesgleichen suchen, heißt es in dem Buch.
James Rickards erklärt, warum der US-Dollar in Gefahr ist und warum sein Untergang alle anderen Währungen in eine nie gekannte Katastrophe reißen wird.
Es drohen Währungskriege, Deflation, Hyperinflation, Marktzusammenbrüche und Chaos. Während die USA ihre langfristigen Probleme nicht in den Griff bekommen, streben China, Russland und die ölreichen Nationen des Nahen und Mittleren Ostens nach einem Ende der US-amerikanischen Hegemonialmacht.
Dabei verteidigt er den Sinn und Zweck des aktuelle Geldsystems und der freien Märkte:
»Freie Märkte sind nicht aus ideologischen Gründen wichtig, sondern aus Gründen der Effizienz. Sie sind unvollkommen, aber sie sind besser als das Nächstbeste. Akerlof veranschaulicht die Kosten der Informationsasymmetrie zu einem bestimmten Zeitpunkt, während Bernanke die Kosten der Informationsunsicherheit im Laufe der Zeit aufzeigt. Beide haben Recht, was diese theoretischen Kosten angeht, aber beide ignorieren die vollen Kosten, die mit dem Versuch verbunden sind, das Problem mit staatlichen Eingriffen zu lösen.«
Weiterhin:
»Akerlof war in Bezug auf diese Einschränkungen zumindest bescheiden, während Bernanke während seiner gesamten Karriere die Hybris eines zentralen Planers an den Tag legte. Adam Smith und Friedrich Hayek warnten vor der Unmöglichkeit der Aufgabe der Fed und den Gefahren, sie zu versuchen, aber Charles Goodhart weist auf eine größere Gefahr hin.«
Und:
»Auch der zentrale Planer benötigt Marktsignale, um einen Plan umzusetzen. Ein Bekleidungskommissar im sowjetischen Stil, der befiehlt, dass alle Wollsocken die Farbe Grün haben müssen, könnte daran interessiert sein zu wissen, dass Grün zutiefst unbeliebt ist und die Socken in den Regalen stehen werden. Die Fed verlässt sich auch auf Preissignale, insbesondere auf solche, die sich auf Inflation, Rohstoffpreise, Aktienkurse, Arbeitslosigkeit, Wohnimmobilien und viele andere Variablen beziehen. Was passiert, wenn Sie Märkte mit Preissignalen manipulieren, die das Ergebnis von Manip sind?«


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