Gold scheint nach wie vor eine gewisse Anziehungskraft zu besitzen. Der Nimbus seines Wertes ist ungebrochen.
Rund 8918 Tonnen haben die deutschen Privathaushalte an Gold zurückgelegt [siehe Bericht »n-tv«]. Damit haben die Bürger zusammen mehr Gold als die Deutsche Bundesbank, die rund 3370 Tonnen als Reserve hat.
39 Prozent des Privatgoldes davon haben die Bürger in Banktresoren gelagert, 38 Prozent ist zu Hause aufbewahrt. Die Hälfte aller Goldrücklagen sind Form von Goldbarren und Münzen. Der Rest ist oft in Form von Schmuck oder wertvollen Gold-Gegenständen angelegt.
Obwohl Gold keine Zinsen abwirft und keine Dividenden bringt, erfreut es sich bei Anlegern großer Beliebtheit. Es gilt als sichere Anlage. Und man hat etwas in der Hand, dessen Wert nicht nur als Buchgeld oder digital verzeichnet ist.
Doch Experten warnen: Auch der Goldpreis unterliegt großen Schwankungen [siehe Bericht »Focus-Online«].
Einer der Gründe, warum der Goldpreis zurzeit kontinuierlich ansteigt, ist der wachsende Ankauf in orientalischen Länder. Im Nahen und Mittleren Osten, aber auch in Indien, Pakistan und Bangladesch ist Gold seit jeher die wichtigste Anlage. Auch in China ist das so. Gold gilt zudem als Statussymbol. Auch ärmere Menschen investieren Erspartes in Gold, so beispielsweise Frauen, die Goldschmuck tragen, um es im Notfall als Reserve zu haben, wenn kein Geld mehr da ist.


Add new comment