Wie »n-tv« berichtet, die die deutsche Industrieproduktion im Juni 2025 überraschend stark um 1,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Das kommt aus einer Mitteilung des Statistische Bundesamts (Destatis) hervor.
Dunkle Zeiten für den deutschen Maschinenbau und die Pharmaindustrie
Besonders betroffen waren der Maschinenbau sowie die Pharma- und Nahrungsmittelindustrie. Dies markiert den niedrigsten Stand seit Mai 2020, dem Höhepunkt der Corona-Pandemie. Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang von 0,5 Prozent gerechnet.
Auch Einbrüche im Baugewerbe
Ursächlich für den Rückgang waren sowohl Einbrüche in der Industrie als auch im Baugewerbe. Die Energieproduktion hingegen legte dank erweiterter Photovoltaikanlagen deutlich zu. Eine hohe Revision der Mai-Daten (von +1,2 Prozent auf -0,1 Prozent) resultierte aus Korrekturmeldungen der Automobilindustrie, was die schwache Entwicklung zusätzlich unterstreicht.
Düstere wirtschaftliche Aussichten
Das Wirtschaftsministerium führt die Schwäche teilweise auf Gegenbewegungen zu früheren Vorzieheffekten durch angekündigte US-Zollmaßnahmen zurück. Aufgrund der verschlechterten handelspolitischen Lage und einer gedämpften Nachfrage außerhalb des Euroraums wird auch für das dritte Quartal 2025 kein nachhaltiger Aufschwung erwartet.
Doch das scheinen Ausflüchte zu sein. Denn schon seit langem klagt die deutsche Industrie über zu viele Bürokratische Hemmnisse, hohe Energiekosten, hohe Steuern und Abgaben.
Zeit für eine Wende in der Wirtschaftspolitik
Die Politik hätte längst eingreifen müssen. Die CDU/CSU war eigentlich mit diesem Versprechen angetreten. Doch durch die Koalition mit der SPD scheint sie ohnmächtig geworden zu sein, die Probleme im Lande effektiv anzugehen.
Eine Wende muss her. Die AfD stünde für eine Koalition mit der Union bereit. Allein die Brandmauer muss fallen.


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