Das Jahr 2016 war genauso wenig von Erfolgsmeldungen geprägt wie 2015. Stattdessen gab es Krisen über Krisen: Banken in der Finanzkrise, Europa stemmt Massenmigration, die Spaltung der Gesellschaft wächst, der Terrorismus sorgt für Angst und Schrecken, aus dem Nahen und Mittleren Osten kommen weiterhin Horrormeldungen.
Washington und Moskau setzten ihre Fehden fort. In den USA wachsen neue Schuldenkrisen heran: von der Staatsschuldenblase (19 Billionen US-Dollar) bis hin zur College-Kredit-Schuldenblase (1,2 Billionen US-Dollar). Immerhin gab es mit den US-Wahlen und dem Brexit erste Zeichen eines Wandels in den USA und in Europa. Dennoch sehen viele Menschen die Entwicklungen mit Sorge.
Anders sieht es im Reich der Mitte aus. China verzeichnet Rekord auf Rekord. Die Städte wachsen, die Wirtschaft wächst, die Technologie schreitet voran. China hat 2016 im Westen so viele Firmenanteile (und somit auch deren Know How) aufgekauft wie nie zuvor.
Viele Nachrichten über die Rekorde und Erfolge Chinas gehen in der westlichen Medienflut unter. Doch in ihrer Summe sind sie ein Warnsignal an den Westen: Wir überholen euch!
Und wieder eine aktuelle Erfolgsmeldung aus China: Die höchste jemals erbaute Autobrücke wurde eingeweiht. 565 Meter (!) über einer Schlucht können nun die Autos wie auf einer Autobahn von der Provinz Yunnan im Süden Chinas nach Guizhou fahren (siehe Bericht in der NZZ). Die Beipanjiang-Brücke ist eine technische Meisterleistung. Sie beweist wieder einmal, wozu die Chinesen im Stande sind.
Berlin wartet dagegen immer noch auf seinen Flughafen ...


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