Daimler muss auf die Krise reagieren. Der Konzern will bis 2022 rund 1,4 Milliarden Euro an Personalkosten einsparen [siehe Bericht »t-online«]. Das bedeutet, dass Daimler weltweit mindestens 10.000 Stellen streichen muss.
Es wird beteuert, dass man betriebsbedingte Kündigungen zumindest in Deutschland vermeiden möchte. Vielmehr sollen frei werdende Stellen nicht neu besetzt werden. Angedacht ist auch die Arbeitszeitreduktion. Nur noch wenige Stellen sollen volle 40-Stunden-Stellen sein. Da das ganze Programm als Sparmaßnahme gedacht ist, wird jedoch davon auszugehen sein, dass die neuen Teilzeitarbeiter entsprechend weniger verdienen werden. Für alle Arbeiter, die ihr Häuschen abzubezahlen haben, wird das ein harter Einschnitt sein.
Zu den großen Kosten, die zu stemmen sind, gehören die Diesel-Altlasten und der schrittweise Wechsel zur E-Mobilität, heißt es.


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