Wie »n-tv« berichtete, ist der Daimler-Konzern, Speerspitze der deutschen Automobilindustrie, bereits zu fast 20 Prozent in der Hand der Chinesen.
Die chinesische Firma »Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC)« hält 9,98 Prozent der Daimler-Aktien.
Weitere 9,7 Prozent der Aktien hält Li Shufu, der Gründer der chinesischen Automarke »Geely«.
Das Problem: In der jüngeren Vergangenheit hat sich gezeigt, wie sehr chinesische Industrielle und Industrieunternehmen von der Kommunistischen Partei Chinas gelenkt oder beeinflusst werden und was ihnen blüht, wenn sie sich diesem Einfluss zu entziehen versuchen. Das hat man bei Jack Ma, dem Gründer der Alibaba-Group, gesehen, der zeitweise von der Bildfläche verschwand.
Werden die Großaktionäre bei Aktionärsversammlungen deutsche Interessen berücksichtigen, wenn über die Zukunft des Konzerns und über Arbeitsplätze diskutiert wird? Das wird zu bezweifeln sein.


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