Obwohl die Federal Reserve Bank (FED) mit einer radikalen Zinssenkung die Märkte zu beruhigen versuchte, kam es zu weltweiten Kurseinbrüchen. Auch die Maßnahmen weiterer Zentralbanken (in Neuseeland und Japan) konnten die Märkte nicht beruhigen [siehe Bericht »Handelsblatt«].
In Japan versucht die Zentralbank mit riesigen Kreditprogrammen der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Aber zu global und umfassend sind derzeit die Kettenreaktionen. Die Wirtschaft Chinas steckt wegen der Coronavirus-Pandemie weiterhin im Sog der Krise und zieht die anderen asiatischen Nationen mit in die Tiefe. Das hat direkte Auswirkungen auf die amerikanischen und europäischen Märkte.
Deutschland bekommt diesen Tsunami, der durch die Finanzwelt geht, ebenfalls deutlich zu spüren. Heute fiel der Leitindex DAX wieder unter 9000 Punkte [siehe Bericht »n-tv«]. Es machen sich Rezessionsängste breit. Schon am Donnerstag hatte der DAX mit dem zweitgrößten prozentualen Tagesverlust in seiner Geschichte unter der Marke von 10.000 Zählern geschlossen. Über die Woche ergab sich ein Minus von rund circa 20 Prozent.


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