Das statistische Bundesamt in Wiesbaden hat traurige Zahlen zu berichten. Die Corona-Maßnahmen der Merkel-Regierung und die vielen Einschränkungen haben zu einem rasanten Rückgang der Erwerbstätigkeit in Deutschland geführt wie seit der Wiedervereinigung vor 30 Jahren nicht mehr [siehe Bericht »t-online«].
Demnach waren im zweiten Quartal rund 44,7 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig, innerhalb eines Quartals (seit Beginn der Corona-Krise) ist das ein (saisonbereinigter) Rückgang von 634.000 Arbeitsplätzen.
Kurzarbeit und ähnliche Folgen sind noch nicht mitgerechnet. Für viele Bürger wird es 2020 finanziell eng, sei es, weil sie ihren Arbeitsplatz verloren haben, weil sie in Kurzarbeit sind, oder sei es, weil sie als Selbständige Insolvenz anmelden müssen. Und dabei ist die Krise noch längst nicht überwunden. Für den herbst erwarten Experten eine Pleitewelle, weil dann die Aufhebung der Insolvenzantragspflicht endet. Das wird nicht nur viele Unternehmer und Selbständige in die Existenznot bringen, sondern auch weitere Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz kosten.


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