Im Zuge der Coronavirus-Epidemie ist der chinesische Außenhandel stark zurückgegangen. Die Pekinger Zollverwaltung hat am Samstag aktuelle Handelszahlen vorgelegt.
Nach diesen Zahlen sanken die chinesischen Exporte im Januar und Februar im Vergleich zu den ersten zwei Monaten des Vorjahres um circa 17 Prozent. Die Einfuhren gingen um 4 Prozent zurück. Insgesamt schrumpfte der Außenhandel um rund 11 Prozent [siehe Bericht »Nordkurier«].
Hauptgrund sind die strengen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Zudem kommen die Verunsicherungen der internationalen Märkte. Die chinesische Führung macht auch die Frühlingsferien und das chinesische Neujahrsfest dafür verantwortlich, was aber eher einer Verharmlosung gleichkommt.
Für Deutschland wird dies nicht ohne Folgen bleiben. China ist sowohl ein wichtiger Produktionsstandort als auch ein wichtiger Absatzmarkt für deutsche Unternehmen.
Neueste Zahlen belegen Einbruch des Außenhandels
China_ Zusammenbruch der Exportwirtschaft
Die Pekinger Zollverwaltung hat am Samstag erste Zahlen vorgelegt. Demnach ist seit dem Ausbruch der Coronavirus-Epidemie der Außenhandel um 11 Prozent gesunken.
Quelle
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