Wie kommt man in den europäischen Markt? Indem man die schwächste Stelle heraussucht und dort investiert. Griechenland ist Europas Sorgenkind Nummer Eins. Es musste viele Firmen, Staatsunternehmen und Infrastruktur verkaufen. Selbst große Handelshäfen kamen unter den Hammer.
Einer der wichtigsten Einkäufer ist China. Man nutzt die Gelegenheit. Wie aktuell China Daily berichtete, feiern chinesische Politiker und Manager die Einkaufstour und die zukünftigen Kooperationen mit Griechenland. Das Land in der Ägäis gilt jetzt als "gateway for Chinese enterprises to enter European markets".
Damit setzt sich der Prozess der Globalisierung internationaler Märkte und Unternehmen unvermindert fort. Die griechische Bevölkerung wird in Zukunft weniger Mitspracherecht haben, wenn es um Verkehr und Infrastruktur im eigenen Lande geht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Griechenland nicht das letzte europäische Land sein, dem es so geht.


Add new comment