So etwas hat es in der Geschichte der Bundesrepublik oder überhaupt in der Geschichte Europas noch nie gegeben. Immer mehr Industriezweige stoppen ihre Produktion wegen eines Virus.
Um die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu stoppen oder zu entschleunigen, will nun auch der bayrische Autokonzern BMW sämtliche Produktionsstätten in Europa bis zum 19. April vorübergehend stilllegen. Auch in Südafrika sollen die Werke ihre Produktion unterbrechen.
Dies kündigte BMW-Vorstandschef Oliver Zipse am Mittwoch auf einer Online-Bilanzpressekonferenz an, wie die ARD berichtete.
Der BMW-Konzern geht angesichts der weltweiten Coronakrise von einer deutlichen Belastung der Ergebnisse im Kerngeschäft aus. Der Autoabsatz dürfte 2020 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Mit der Produktionssenkung reagiert man auch auf die erwartende sinkende Nachfrage im Automobilgeschäft.
In den USA sind die Verhältnisse mittlerweile ähnlich: Auch der E-Mobil-Hersteller Tesla musste sein Stammwerk schließen. Nicht, weil Elon Musk um die Sicherheit seiner Mitarbeiter besorgt ist, er hält die Coronavirus-Maßnamen für übertrieben, sondern weil die Regierung in Kalifornien dies behördlich angeordnet hat.


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