Der Einfluss der Kommunistischen Partei Chinas auf die UNO, WHO und viele andere Institutionen nimmt immer erschreckendere Ausmaße an. Nun hat sich sogar die Weltbank von der Regierung der Volksrepublik China unter Druck setzen lassen. Mitten drin im Sumpf der Korruption steckt die aktuelle Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, die 2019 kommissarische Chefin der Weltbank war.
Wie die Presse (»Tagesanzeiger«, »Zeit«) berichtete, ist ausgerechnet der weltweit bedeutende »Doing-Business-Indikator« gefälscht worden. Dort informieren sich Wirtschaftsexperten, Investoren sowie Unternehmen und Finanzinstitute aus aller Welt, wenn sie wissen wollen, in welchen Staaten welche Wirtschaftsaktivitäten und Geschäfte möglich sind oder nicht.
Staaten, die in diesen Berichten höher im Ranking stehen, haben mehr Chancen auf Auslandsinvestitionen. Und der Regierung in Peking war es wichtig, dass China möglichst weit oben steht. Doch interne und externe Prüfungen haben die Fälschungen aufgedeckt. Dabei haben sie festgestellt, dass die Berichte gezielt manipuliert wurden.
Laut diesen Prüfberichten haben wohl hochrangige Mitarbeiter der Weltbank die Daten Chinas geschönt, heißt es. Anscheinend sei es darum gegangen, den wichtigen Beitragszahler China nicht zu verärgern. Das Problem: China ist der drittwichtigste Aktionär der Weltbank und somit auch einer der wichtigsten Geldgeber der Institution. Das sagt viel über den Einfluss Pekings und der Kommunistischen Partei auf die Weltbank aus.
Die Volksrepublik China hätte laut diesem Untersuchungsbericht in dem Bericht über das Jahr 2018 sieben Plätze verloren und wäre damit auf den 92. Platz abgerutscht. Doch nach Änderungen von einigen Variablen rutschte China auf Platz 74 hoch.


Add new comment