Kein Staat der Welt ist so hoch verschuldet wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Die USA haben mittlerweile 34 Billionen US-Dollar öffentliche Schulden angehäuft. Die Biden-Regierung scheint die US-Schulden nicht als großes Thema auf der Agenda zu haben, obwohl immer mehr Ökonomen Alarm schlagen.
Der Top-Ökonom und ehemalige IWF-Chef, Oliver Blanchard, Senior Fellow am Peterson Institute for International Economics, ist schockiert: »In den USA mache ich mir große Sorgen, weil die Primärdefizite sehr groß sind und es absolut keinen Versuch gibt, sie in irgendeiner Form oder Art zu verringern«, erklärte er kürzlich per Videoschaltung vor dem Wirtschaftsausschuss des britischen House of Lords. [siehe Bericht »Fortune«].
Er sei besorgt über die Haltung Washingtons gegenüber den atemberaubenden US-Staatsdefiziten.
Seiner Meinung nach besteht in den USA die Gefahr, dass eine Finanzkrise ausbricht, nachdem die Defizite in den letzten Jahren stark angestiegen sind.
Das Problem seit zwar nur in den USA so extrem zu verorten. Aber die Erfahrungen zeigen: Krisen in den USA schwappen schnell nach Europa über.


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