Konzern muss sparen

Autozulieferer Schaeffler muss 2.800 Jobs in Deutschland abbauen

Mit der Krise der Automobilindustrie kommt auch die Krise der Automobil-Zulieferer-Industrie. Schaeffler muss Arbeitsplätze abbauen und sparen, um den Konzern wieder auf Kurs zu bringen.

Wie »Focus« berichtet, muss der Automobil-Zulieferer und Industrie-Konzern Schaeffler in Europa rund 4.700 Arbeitsplätze abbauen, davon 2.800 in Deutschland. Zehn deutsche Standorte sollen betroffen sein, heißt es. Ab 2029 will der Konzern auf diese Weise 290 Millionen Euro pro Jahr einsparen.

Durch die Energiewende und Verkehrswende sind viele Automobilzulieferer zu massiven Umstrukturierungen gezwungen. Manche schaffen es, sich mit neue Firmenpolitik durch die Krise zu retten. Andere sind überfordert und gehen in die Insolvenz.

Im Sommer hatte bereits der Autozulieferer ZF in Friedrichshafen angekündigt, bis Ende 2028 rund 14.000 Stellen abzubauen [siehe Bericht »Zeit«]. Das betrifft dort jede vierte Stelle, heißt es.

Sven von Storch

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