Die deutsche Konjunktur schwächelt, die Autoindustrie steht unter Druck, das Wirtschaftswachstum tendiert gegen Null, doch Deutschland diskutiert über das Klima. Unterdessen geht eine Entlassungswelle durch das Land. Bald wird für viele Arbeitnehmer das große Erwachen kommen.
Die neuesten Meldungen lassen die Hoffnungen auf einen stabilen Arbeitsmarkt schwinden:
Betroffen ist zum Beispiel die Automobilindustrie: Der Autokonzern Ford hat angekündigt, in Europa sechs Werke zu schließen und rund 12.000 Stellen abzubauen [siehe Bericht »Focus-Online«]. Volkswagen hatte schon im Frühjahr massiven Stellenabbau angekündigt [siehe Bericht »MDR«]. Auch bei Daimler denkt man darüber nach, Stellen abzubauen [»Focus-Online«].
Nicht nur die Autoindustrie, sondern auch viele andere Industriezweige sind betroffen. So hat die BASF angekündigt, bis zum Jahr 2021 bis zu 6.000 Stellen zu streichen. Die Hälfte davon beträfe Stellen in Deutschland [»Augsburger Allgemeine«].
Auch der Finanzsektor ist vom Stellenabbau betroffen: Die Deutsche Bank hat sich auf Arbeitsplatzabbau geeinigt [»Finanzen.net«]. Außerdem: Hunderte Mitarbeiter sollen in Berlin bei PayPal entlassen werden [siehe Bericht »Gruenderszene.de«]. In der Tourismus-Industrie läuft es nicht besser: TUI will ebenfalls zahlreiche Stellen abbauen.
Bei der »Welt« resümiert man, dass die »Boomzeit auf dem Arbeitsmarkt« vorbei sei. Und das Ifo-Institut stellt fest, dass deutsche Firmen in Bezug auf Einstellungen immer zurückhaltender werden [siehe Bericht »Business Insider«].


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